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Prof. Dr. Ute Verstegen

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
LS Christliche Archäologie
Kochstr. 6
D-91054 Erlangen

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Kontakt Marburg:
Philipps-Universität Marburg
Christliche Archäologie
 und Byzantinische
 Kunstgeschichte

Biegenstr. 11
D-35037 Marburg

Raum: 2.006
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Sprechstunde:
n.V.

Zur Person 

Lebenslauf 

Ute Verstegen

Prof. Dr. Ute Verstegen
Geboren 1970 in Stuttgart.

Studium 

1989–1998 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Ur- und Frühgeschichte an den Universitäten Köln, Bonn und Barcelona. Besuch des Lehrangebots zur Spätantiken und Christlichen Archäologie am Institut für Klassische Archäologie sowie zur Byzantinischen Archäologie an der Abteilung Byzantinistik der Universität zu Köln. Studienbegleitende Praktika in der Denkmalpflege und Teilnahme an archäologischen Ausgrabungen. 1993-94 Hilfskraft am Forschungsarchiv für Antike Plastik des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln.

1993 Mitarbeit an der Ausstellung „Antike Gemmen in Köln und aus Xanten“ in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Tätigkeit im Medien- und Architektursektor: 1993 Aufnahmeleitung für einen Industriefilm (BMW Z13) in Barcelona, produziert von ag4-Medien, Köln; 1997 Freie Mitarbeit am architektonischen Ideenwettbewerb "Festspielgelände Dresden-Hellerau" bei ag4 - Gesellschaft für Mediatektur, Köln (Entwicklung des Denkmalkonzepts); im Januar 1998 ausgezeichnet mit einem 1. Preis.

Januar 1996 Magisterabschluss an der Universität zu Köln mit einer Magisterarbeit zum Thema „Ein Forschungsbericht zu St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit" (Betreuer: Prof. Dr. G. Binding, Prof. Dr. U. Mainzer).

Februar 1996-Juni 1998 Promotionsstipendiatin des Römisch-Germanischen Museums Köln und assoziiertes Mitglied am Graduiertenkolleg „Formierung und Selbstdarstellung städtischer Eliten in den Provinzen des Römischen Reiches“ an der Universität zu Köln. Reisestipendium der Stiftung „Archäologie in Köln“.

1998 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln mit der Dissertation „St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit“ (Gutachter: Prof. Dr. Dr.-Ing. G. Binding und Prof. Dr. H. Hellenkemper), 1999 ausgezeichnet mit dem „Köln-Preis“ des Senats und des Kuratoriums der Universität zu Köln. 2006 Publikation der Dissertation in erweiterter Form unter dem Titel "Ausgrabungen und Bauforschungen in St. Gereon zu Köln", 2006 ausgezeichnet mit einem Preis der Offermann-Hergarten-Stiftung an der Universität zu Köln.

Wissenschaftliche Tätigkeit

Juli 1998 - Dezember 1999 Postdoktoranden-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen.

1998 Teilnahme am Studienkurs der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut) „Das 'Gesamtkunstwerk' bei Bernini, Borromini und Cortona“ in Rom.

Februar - September 2000 Freie Mitarbeit im Rahmen des Projekts „Wege der Renaissance“ des Weserrenaissance-Museums in Lemgo, Schloß Brake: Konzeption, Recherche, Redaktion und Textbeiträge für ein Handbuch zur Renaissance in Mitteleuropa.

Oktober 2000 – März 2001 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts.

April 2001 – März 2004 Wiss. Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln als Projektkoordinatorin des vom bmb+f geförderten Hochschul-Verbundprojekts „prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre“. Seit März 2003 Mitglied im Vorstand von prometheus e.V.

WS 2001/02 – SS 2004 Lehrauftrag am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln.

April 2004-September 2013 Wiss. Assistentin am Lehrstuhl für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). 2004-2008 Stellvertretende Frauenbeauftragte der Theologischen Fakultät der FAU, 2008 - Januar 2009 Frauenbeauftragte des Fachbereichs Theologie. Mitglied im Arbeitskreis Digitale Bildarchive (AKDIA) der FAU, im Interdisziplinären Medienwissenschaftlichen Zentrum (IMZ) der FAU sowie im Interdisziplinären Zentrum für Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR) der FAU. Gründungsmitglied und Mitglied der Kollegialen Leitung des im Jan. 2011 installierten Zentralinstituts für Anthropologie der Religion(en) (ZAR) der FAU.

Seit November 2005 Redaktionsmitglied des Internet-Rezensionsjournals "kunstform" (mit Schwerpunkt spätantike, byzantinische und frühmittelalterliche Architektur), seit April 2016 Mitherausgeberin. 

Mai 2009 - Oktober 2010 Habilitationsstipendium der Universität Erlangen-Nürnberg. Einreichung der Habilitationsschrift "Heiliger Ort – sakraler Raum. Kontinuität und Wandel in der Inszenierung der Herrenorte in Jerusalem" im April 2013. Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Philosophischen Fakultät mit Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) am 16. Oktober 2013.

Seit dem Wintersemester 2013/14 Professorin für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg. Mitglied im Marburger Centrum Antike Welt (MCAW).

2014/15 Mitglied der Steuerungsgruppe der ELKB zum Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel" der Lutherdekade / Reformationsjubiläum 2017.

Seit Mai 2016 Erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie (AGCA).

 

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Archäologie und Kunst des Frühchristentums; Sakralarchitektur in Spätantike und Mittelalter, Raum und Liturgie, multireligiöse Raumnutzung, spätantike und mittelalterliche Bauornamentik; Hybridisierungsphänomene in der visuellen Kultur des Frühchristentums; Neue Medien; Urheberrecht in der Kunstgeschichte und Archäologie.

Mitgliedschaften

Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie e.V. (AGCA, 2004-2014 Webadmin, seit 2016 Erste Vorsitzende); Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. (VDK); Deutsche-Gesellschaft für Ur-und Frühgeschichte e.V. (DGUF); Deutscher Verein zur Erforschung Palästinas (DPV);  prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e.V. (prometheus, Vorstand); Arbeitsgemeinschaft Spätantike und frühes Mittelalter des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. (AGSFM); Arbeitsgemeinschaft Theorie in der Archäologie des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. (T-AG); Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens (GSCO).

Publikationen

(siehe Liste

Vorträge

(siehe Liste)