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Prof. Dr. Ute Verstegen

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
LS Christliche Archäologie
Kochstr. 6
D-91054 Erlangen

Raum: 2.013
Fon: +49(0)9131-8522778 (Sekretariat)

Kontakt Marburg:
Philipps-Universität Marburg
Christliche Archäologie
 und Byzantinische
 Kunstgeschichte

Biegenstr. 11
D-35037 Marburg

Raum: 2.006
Fon: +49(0)6421-2822347
+49(0)6421-2824180
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Sprechstunde:
n.V.

Erlangen 2006 

Theologische Fakultät stellt sich im Erlanger Schloss vor 


Seit Januar stellt die Theologische Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg einige ihrer Forschungsergebnisse im Erlanger Schloss vor. In vier Vitrinen präsentieren sich die Institute für Bibelwissenschaften (Altes und Neues Testament), das Institut für Kirchengeschichte, das Institut für Systematische Theologie und das Institut für Praktische Theologie.

 

Vitrinenausstellung Erlangen 2006
 

 

Unter dem Motto „Quellen aus der Tiefe ans Licht gebracht“ präsentieren die Lehrstühle des Instituts für Kirchengeschichte das variantenreiche Spektrum kirchenhistorischer Arbeitsfelder.
Der Lehrstuhl für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte zeigt eine archäologische Lehrgrabung am Fuße der Schwäbischen Alb: Die Erforschung des Klarissenklosters St. Cäcilia (gegründet 1252) bei Pfullingen (40 km südlich von Stuttgart). Nachdem zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert große Teile des Gotteshauses und der Konventsgebäude zerstört worden waren, übernahm die Stadt Pfullingen die Anlage im Jahr 1999, um auf dem Gelände ein kleines Museum zur Klostergeschichte einzurichten. Während der vorbereitenden Bauuntersuchungen fand in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg die vorgestellte Grabung statt, die den Bereich um das erhaltene, nördlich der Alpen einzigartige Sprechgitter untersuchte.
Der Lehrstuhl für Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens stellt eine Ikone des Hl. Theodorus Stratilates (16.Jh.) in Kalbensteinberg und die dazu entstandenen Publikationen vor. Nachgegangen wird der Frage, wie eine russische Ikone in eine fränkische Dorfkirche gelangen konnte. Mit dem Editionsprojekt der Werke des Athanasius von Alexandrien ist der  Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte vertreten. Ediert werden Schriften des Athanasius von Alexandrien, Bischof der ägyptischen Metropole von 328 bis zu seinem Tod 373. Der Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte präsentiert die Edition des Briefwechsels des Straßburger Reformators Martin Bucer (1491 – 1551). Die international eingebundene, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Edition zielt darauf, das Denken und Wirken eines Mannes zu erhellen, der für das heutige Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Italien und England als Theologe, Religionspolitiker, Reformator, Humanist, Vermittler und Ökumeniker große Autorität besaß. Bucers Korrespondenz mit den Führungsgestalten seiner Zeit war aufgrund seiner kaum lesbaren Handschrift über Jahrhunderte hinweg nicht zugänglich; sie erschließt aber wichtige Sachzusammenhänge der Zeit neu. Ebenfalls am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte angegliedert ist das Projekt Synagogen-Gedenkband Bayern. Ziel dieses Projekts ist es, die bayerischen Synagogen und Betsäle, in denen um 1930 Gottesdienste gefeiert wurden, sowie die Geschichte ihrer Gemeinden in Text und Bild zu dokumentieren und der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Adresse:
Foyer des Erlanger Schlosses, Schloßplatz 4, 91054 Erlangen

Ausstellungsdauer: 9. Januar - April 2006. 

"Zwischen Bibel, Ikone und Bildzeitung" - Pressemeldung (25.1.2006)

Webseite zur Ausstellung

Pressemeldung Erlanger Nachrichten 21.1.2006